Ich bin Florian Schleinig.

Über Florian Schleinig

“Das war damals anders und nicht einfach. Aber heute ist es zu einfach, das ist auch nicht gut“, sagt der in der ehemaligen DDR aufgewachsene Fotograf Florian Schleinig, der unter dem Pseudonym Herr Schleinig auftritt. Erstklassige Technik war damals schwer auffindbar. Als er eines Tages eine alte analog Kamera, eine “Praktica“ im Haus seiner Großeltern fand, beginnt er mit seiner künstlerischen Reise, bei denen anfangs eins zum anderen führte. Zunächst entwickelte er durch schlichte Knipserei ein Gefühl für die Kamera. Damit war eine ewig währende Liebe zur Fotografie angelegt.

Der Wunsch, über die eigenen Grenzen hinaus zu gelangen, eines Tages nicht mehr austauschbar zu sein, ist sein Antrieb. Vielleicht ist es genau diese Ambition, die der Fotograf in seiner Arbeit so markant ausstrahlt. “Meine Arbeit nimmt ihren Weg. Und das ist gut so. Es steckt Leben darin. Perfektion raubt dem Leben oft den Atem“, so Herr Schleinig. Er ist ein Liebhaber des Moments. Es sind kleine Beobachtungen alltäglicher Details, Reflexionen, Impressionen, die er in seinen Bildern wiedergibt. Seine Konzentration auf diesen einen Augenblick ist sowohl eine gestalterische als auch eine inhaltliche Entscheidung. “Das klingt nicht verrückt, ist es aber. Denn man hat zu jeder Sekunde, zu jeder Tageszeit die Fotografenbrille auf. Selbst in einem Meeting versuche ich Perspektiven aus Fotografensicht zu sehen”, sagt Schleinig lächelnd.

Florian Schleinig liebt die Kunst der Makrofotografie, eine Kunst, in der Aufnahmen sehr groß und detailliert wiedergegeben werden. Im engeren Sinne spricht man dann von dieser Kunst der Fotografie, wenn das Bild des Objekts auf dem Kamerasensor genauso groß erscheint wie das Objekt selbst. Der Abbildungsmaßstab ist dann exakt 1, auch als 1:1 dargestellt. Florian Schleinig fotografiert meistens mit der Olympus OMD-EM1 MarkOne. Außerdem fotografiert er auch noch mit einer Canon EOS 5D Mark III, die er seiner Hochzeitsfotografin abgekauft hat.  “Eine mit schönem echten Spiegel, schön groß und klobig und sicher in der Haltung und im Feld”, wie er sagt. Über seine künstlerische Arbeit hinaus ist Schleinig auch ein großer Freund des Reisens statt des Urlaub machens. Er lebte eine Zeit lang in Australien.

Freie Arbeiten