Ich bin Sebastian Almes.

Ein ganz cooler.

Über Sebastian Almes

“Man muss solange schauen, bis man sieht“, sagt Fotograf, selbständiger Bootsbauer und Vater von drei Kindern, Sebastian Almes. „Es ist alles da, nur nicht jeder nimmt es wahr. „

Almes ist ein wahrer Perfektionist der Fotografie und liebt trotzdem gleichzeitig das zufällig Abstrakte, welches einen großen Teil seiner Arbeit ausmacht. “Mich fasziniert es, das technisch perfekte Denken zurück zu lassen, und die Kamera als Kreativtool zu nutzen. Damit mache ich Dinge sichtbar, die vorher verborgen lagen“, so Almes. Frei in den verschiedenen Genres der Fotografie unterwegs, zeigen sich seine Bilder überwältigend von Zufälligkeiten, die wie aus dem Nichts auftauchen. Ungeplant und unverhofft.

Der in Lübeck aufgewachsene Fotograf lässt die Grenzen zwischen all den verschiedenen Genres der Fotografie verschwimmen. “Einen Schwerpunkt habe ich nicht. Das ist wie mit Musik, wenn ich da entscheiden müsste ob Elektro, HipHop oder Klassik. Die Fotografie ist so facettenreich, viel zu schade um etwas auszuklammern.“ Als Inspiration hätte sich Almes wohl keine bessere Quelle aussuchen können als die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen, deren Mitglied er seit 2018 ist. “Das Niveau ist hoch und immer wieder sieht man Bilder, die einen wirklich staunen lassen. Ich versuche dann immer diese Art der Fotografie umzusetzen, weil ich die Überraschungen und das Unperfekte liebe.“ Almes holt Bilder aus ihrem digitalen Gefängnis heraus, weil digital zu klinisch, zu perfekt sei. Und technisch perfekt ist nicht notwendigerweise besser oder interessanter, wie er so schön schildert.

Sebastian Almes benutzt die spiegellosen Kameras von Fujifilm. Für ihn ist die Wahl der Kamera ein wichtiger Punkt, denn natürlich arbeitet man mit analoger Technik grundsätzlich anders als mit digitaler Technik. “Bei der analogen Fotografie schärft man die Sinne für Motiv und Bildaufbau, weil eben keine Speicherkarte da ist, die auch Datenmüll nimmt.“ Mit analogen Linsen an digitalen Kameras wie Almes´ Fuji hat er ein besonderes Verhätnis. “Es ist der unvergleichliche und einzigartige Bildlook, der bei den alten Objektiven mein Herz erobert hat.“ Sein Herz gehört aber auch gemeinnützigen Organisationen, denen er schon mal kostenloses Bildmaterial für den guten Zweck zur Verfügung stellt.

Freie Arbeiten